Liköre, Magenbitter und alle Drinks, die nach dem Essen serviert werden.
"Magenöffner" vor dem Essen aus aromatisierten Weinen (Vermouth, Sherry, Porto etc.) oder Likören, Pflanzenextrakten, Destillaten, Kräutern und deren Mischungen - mit oder ohne kohlensäurehaltigen weiteren Flüssigkeiten (Sekt, Champagner). Diese Drinks werden selten garniert.
Siehe Apéritifs.
Siehe Cups.
Auf Sherry- oder Porto-Grundlage basierend, sind diese garnierten köstlichen Longdrinks für gesellige Abende geeignet. Sie werden aus dem bevorzugten Basisprodukt mit zerschlagenem Eis zubereitet und mit Saisonfrüchten garniert. Mit Likören und Destillaten lassen sie sich gut verbinden und werden direkt im vorgekühlten Glas zubereitet.
Drinks für viele Gelegenheiten aus Champagner bzw. Schaumwein, die mit Destillaten und/oder Likören gemixt werden. Ursprünglich nur mit Orangenlikör und Cognac zubereitet.
Unter diesem Namen erstmalig 1806 in "The Balance" erwähnt, versteht der Fachmann jene Alkoholhaltigen, fantasievollen Drinks, die - je nach Zusammensetzung - zu verschiedenen Tageszeiten gern getrunken werden. Sie werden im Shaker, Mixglas oder direkt im Glas zubereitet und vielseitig garniert. Basismenge: 60 ml. Diese Cocktails unterscheidet man dann je nach Zusammensetzung in: "Dry", "Medium" und ßweet".
Mit Fizzes, Fixes und Slings verwandte, erfrischende Drinks. Anfang dieses Jahrhunderts wurde der Collins nur mit holländischem Gin zubereitet, mittlwerweile auch mit Cognac, Wodka, Whisky, Rom u. ä. Er wird im Shaker oder auch direkt im Glas mit Eiswürfeln und Soda gemixt.
Eiskalte, durststillende Longdrinks. Aus Zitronensaft, Spirituosen und reichlich Ginger Ale oder anderen Kohlensäurehaltigen Flüssigkeiten bestehend, werden sie im Shaker oder direkt im Glas - je nach Zusammensetzung - mit viel zerkleinertem Eis zubereitet, mit Ginger Ale aufgefüllt und ggf. mit Obstwürfeln garniert.
Attraktive After-Dinner-Drinks mit der typischen Zuckerkruste am Glasrand. Dazu mit der Öffnung nach unten durch ein Stück Zitrone ziehen und wenige Milimeter tief in Zucker tauchen. Crustas werden mit beliebigen Destillaten, Likören, Obstsäften, Angostura etc. im Shaker geschüttelt und meistens mit einer langen Spirale aus Zitronen- oder Orangenschale serviert.
Moussierende bzw. Schaum- oder Weißweine stellen die Basis dieser zu jeder Zeit geeigneten Drinks dar. Je nach Geschmack können hochprozentige Destillate, Sirup, Liköre, Zucker, frische Früchte (keine Zitrone) etc. beigemengt und ggf. mit Rosenblüten dekoriert werden. Rechtzeitig vorbereiten und gekühlt werden die Zutaten erst kurz vor dem Servieren gemischt. Mineralwasser kann zuletzt hinzugefügt werden. Ein typischer Party-Drink.
Gelten als "Damen"-(Long) Drinks und bestehen aus einer beliebigen im Shaker geschüttelten Spirituose mit Lime- oder Zitronensaft und (meistens) Grenadinesirup. Die Gläser werden mit Sodawasser aufgefüllt und mit Saisonobst und Minzeblättern garniert.
Siehe After Dinners.
Warme oder kalte kräftigende Getränke aus Ei/Milch- bzw. Ei/Bier-Basis mit Honig, Zucker, Gewürzen, aromatischen Weinen und Destillaten. Keine Garnierung verwenden.
Diese farbenfrohen Drinks südamerikanischen Ursprungs werden mit oder ohne Alkohol direkt in ausgewählten Früchten wie Ananas, Kokosnuß, Pampelmuse etc. zubereitet, garniert und mit 2 Trinkhalmen versehen. Die Fruchthülle sollte vorher im Tiefkühlfach aufbewahrt werden.
Gesamtbegriff für Fantasie-Drinks, die durch ihre Vielfältigkeit schwer in feste Kategorien einzuordnen sind.
Direkt im Glas zubereitet, mäßig alkoholhaltige Drinks mit in wenig Wasser aufgelöstem Zucker, frischem Zitronensaft, beliebigem Destillat, zerkleinertem Eis und Zitrusscheibe bzw. frischen Obstwürfeln.
Gehören zu den bekanntesten American Drinks. Der Name rührt von dem zischenden Ton, welcher durch das Syphonwasser beim Aufspritzen der Drinks erzeugt wird. Verwandt mit den Sours, Fixes und Collins werden die Fizzes im Shaker kräftig bis zu dessen Beschlagen geschüttelt. Ein echter Fizz wird mit Eiweiß zubereitet.
ßchnell aufrüttelnde" - daher der Name - sehr energiereiche, mit dem Egg-Nogg verwandte, leicht verdauliche Getränke, bestehend aus frischem Eigelb, Zucker, ggf. Sahne, Südwein und/oder Destillaten. Im Shaker mit Eis ganz kurz geschüttelt, werden diese Drinks mit einer Spur geriebener Muskatnuß gewürzt und unmittelbar nach der Zubereitung getrunken. Flips am frühen Vormitag wirken aufmuternd und stärkend.
Aus dem Französischen für "im Eis gekühlt" sind erfrischende, leichte After-Dinner-Drinks aus mit einem beliebigen Likör getränktem zerstoßenem Eis, mit 2 kleinen Trinkhalmen serviert. Sirupe finden aber auch Verwendung. In Italien versteht man unter Frappés meistens im Mixer mit geschabten Eis gurchgerührte Getränke auf Milch- bzw. Kaffee-Basis mit oder ohne Spirituosen.
Siehe Frappés.
Getränke aus heißem Wasser, Zucker, Gewürzen und beliebigen Spirituosen. Der Name ist dem Admiral E. Vernon - alias Old Grog - zu verdanken, der ca. 1730 die Idee hatte, an Bord verfaultes Wasser durch Aufkochen und Zugeben von Rum und Zucker wieder genießbar - und wie! - zu machen.
Beliebte, durstlöschende Longdrinks mit Eiswürfeln, Zitrone, irgendeiner Spirituose und kohlensäurehaltiger Flüssigkeit (Cola, Ginger Ale etc.). Der Name rührt vom Emporsteigen der Kohlensäurebläschen im Glas her. Wird ohne jegliche Garnierung serviert.
Gesamtbegriff für warme und heiße Getränke.
Werden grundsätzlich mit frischen, im Glas zerdrückten Minzeblättern (daher der Name), Zuckersirup, Spirituosen und reichlich zerstoßenem Eis zubereitet, mit frischer Minze garniert und mit kurzgeschnittenen Trinkhalmen gereicht, um das Bukett besser wahrnehmen zu können.
Sammelbegriff für größere Getränke über die Cocktailmenge hinaus.
Siehe Juleps.
Direkt im Glas zubereitete, erfrischende Getränke mit viel geschabtem Eis, Spirituose und Zitronenschale, deren Name vom hervorgerufenen Beschlagen des Glases stammt.
Bilden keine fest umrissene Kategorie. Cocktails oder Einzelspirituosen werden auf 3-4 Eisstücke eingeschenkt und ggf. garniert.
Shcerzhafte Bezeichnung für kräftigende Muntermacher gegen Kater und um neue Kräfte zu sammeln.
Diese bis zu sechs Sorten übereinander geschichteten prächtigen Farbspielereien sind After-Dinner-Drinks, bestehend aus Likören, Destillaten und/oder Sirupen, die durch ihr eigenes spezifisches Gewicht voneinander getrennt bleiben. In Ermangelung eines Meßgerätes gilt folgende Faustregel: je mehr Zucker bzw. je weniger Alkohol, um so schwerer das Produkt. Die getrennten Schichten werden direkt im Glas durch vorsichtiges Hinabgleitenlassen des leichteren Produkts auf das schwerere - über den Rücken eines nur mit der Spitze unter die Oberfläche der vorherigen Schicht reichenden Teelöffels - gebildet. Verspielte Naturen kosten diese Kreationen mittels Trinkhalm Schicht für Schicht in beliebiger Reihenfolge.
Dürfen kalt oder warm sein. Aus dem Sanskrit Pantscha (=5) sah die ursprüngliche Herstellungsart die Verwendung von 5 Zutaten vor: Wasser, Zucker, Arrak, Gewürz und Zitrone. Heute gibt es unzählige Abwandlungen - die Bowle ist nur eine davon. Kalte Punches für Einzelpersonen werden meistens im Shaker geschüttelt; warme extra aufgewärmt.
Erfrischende Longdrinks, ursprünglich nur auf Gin-Basis, mit den Collins eng verwandt. Sie werden häufig mit spiralförmiger Zitrusschale serviert.
Aus der Sangria abgewandelte, für Einzelpersonen schnell herzustellende Drinks, meistens auf Rosé- bzw. Weißweinbasis mit Muskantnuß. Können heiß oder kalt serviert werden.
Dieses spanische Kaltgetränk mit vielen Früchten aller Art wurde ursprünglich in Pamplona nur aus schweren Rotweinen hergestellt. Seine tiefrote, stierblutähnliche Farbe gab ihm den Namen (Sangre=Blut). Es gibt etliche Varianten, die alle ein langes Ziehen der Früchte im Wein vorsehen, damit sich das Aroma gut überträgt. Die grob zerkleinerten Früchte kann man mitessen.
Allgemeinbegriff für kleine, kurze Getränke bis ca. 60 ml, ohne Zusatz von verdünnenden Flüssigkeiten.
Werden direkt im Glas wie die engverwandten Juleps mit frischen Minzeblättern und "zertrümmertem" Eis - daher der Name - zubereitet, mit einer Zitronen- oder Orangenscheibe sowie Minzeblättern garniert und mit 2 kurzen Trinkhalmen serviert.
Sind erfrischende After-Dinners, ursprünglich nur aus Zitrus- bzw. Strauchfrüchten bestehend, die 4-5 Tage in Rum mariniert wurden. Heute verwendet man auch andere Destillate, Früchte und Gewürze. Im Kühlschrank aufbewahrt, sollten sie vor dem Servieren filtriert und mit frischen Früchten versehen werden.
Werden nur im Shaker zubereitet. Unverfälscht bestanden sie aus Wasser, Zucker, Eis und Zitrone, die von einem Branntwein "umschlungen" wurden. Mit Sodawasser oder Ginger Ale sowie anderen Destillaten werden sie auch als Longdrinks geschätzt.
Allgemeinbegriff für alkoholfreie Drinks.
Wegen des Geschmacksprägenden Zitronensaftanteils so genannt. Sofern sie mit Gin zubereitet werden, können diese Drinks als konzentrierte Fizzes gelten, einst wurden sie allerdings nur mit Whiskey zubereitet.
Leichte, erfrischende, für viele Gelegenheiten geeignete Drinks, die durch Verbindungen on pürierten Früchten mit Schaumwein zum "Funkeln und Schäumen" gebracht werden. Eine alkoholfreie Version wird durch die Verwendung von Ginger Ale, Tonic Water, u. ä. erreicht.
Bilden keine festumrissene Kategorie, werden allerdings direkt im Glas zubereitet und mit dem Rührstäbchen - eben dem Swizzle-Stick - leicht angerührt. Die von fast allen Spirituosenproduzenten eigens entwickelten phantasievollen Swizzle-Sticks sind begehrte Sammlerstücke.
Ursprünglich nur als heißes Getränk für kalte Tage kreiert. In Abwandlung zu den Grogs oder Punches wird für die Toddies gelegentlich auch Sahne, Butter, u. ä. mitverwendet. Als Kaltgetränk auch mit Angostura und Zitronensaft zu verändern.
Sehr alkoholreiche Longdrinks. Nach der im Shaker erfolgten Zubereitung mit Fruchtsaft und reichlich weißem und braunem Rum wird zusätzlich noch 73%iger Rum auf der Oberfläche verteilt und der Drink, ggf. mit frischen Früchten garniert.
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